Kryptorchismus bei Hunden

Hören Sie hier ein Interview des mdr mit Prof. Dr. Röbbe Wünschiers

SPENDENAUFRUF !

Liebe Schafpudelbesitzer, liebe Hundefreunde,

wir möchten Euch über das interessante und für die Hundezucht sehr wichtige Thema noch ein wenig näher informieren. Die Lageanomalie des Hodens beim Hund, lateinisch auch „Kryptorchismus“ genannt, ist ein Problem mit dem alle Hunderassen und Züchter immer wieder konfrontiert werden. Da uns im Rahmen unserer züchterischen Arbeit im Institut, die Gesundheit des Schafpudels ganz besonders am Herzen liegt, haben wir uns in verschiedene Richtungen Gedanken gemacht, wie es zum Hodenhochstand beim Hund kommen kann und was die auslösenden Faktoren sein könnten. Zuerst einmal haben wir in unseren eigenen Reihen geschaut, wie die Aufzucht der Welpen bei den einzelnen Züchtern begleitet wird und sind so über das Thema Epigenetik zu der Erkenntnis gekommen, dass unter anderem auch die Art der Aufzucht eine Rolle spielt und somit das Problem „Hodenfehler“ über diesen Weg schon einmal sehr positiv beeinflusst werden kann. Weitere Recherchen ergaben, dass keine fundierten Forschungsergebnisse zu diesem Thema vorhanden sind und somit nicht nachzuvollziehen ist, wie sich die Hodenfehler auf genetischer Ebene durchsetzen.

Über einen persönlichen Kontakt ist es uns gelungen, Prof. Dr. Röbbe Wünschiers für unser Thema „Hodenfehler beim Schafpudel“ zu begeistern. Prof.Dr. Wünschiers bekleidet einen Lehrstuhl an der Hochschule in Mittweida, Sachsen zum Thema Biochemie/Genetik/Molekularbiologie.

Im Rahmen unserer Gespräche mit Herrn Prof.Dr. Wünschiers zum Thema „Hodenfehler beim Schafpudel“, haben wir beschlossen, über unsere Nachzuchtkontrollen Blutproben von all unseren Schafpudeln an der Hochschule Mittweida zu sammeln, um sie dort dann entsprechend sequenziert zu können. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass natürlich auch die Hündinnen das Problem vererben können.

Das Sequenzieren der einzelnen Blutproben bedeutet einen nicht unwesentlichen finanziellen Aufwand. Ein aussagekräftiges Ergebnis kann jedoch nur über möglichst viele untersuchte Blutproben erarbeitet werden.

Und dazu benötigen wir Eure finanzielle Unterstützung!!!

Wir möchten Euch, liebe Schafpudelfreunde daher um Eure Mithilfe bitten: Es wäre großartig, wenn Ihr im Interesse eines gesunden Schafpudels und zum sicheren Erhalt dieser wundervollen Begleiter für uns Menschen spenden würdet.

Im Rahmen dieses Forschungsprojektes ist das nachstehende Spendenkonto an der Hochschule Mittweida eingerichtet worden:

Hochschule Mittweida
Deutsche Bundesbank
IBAN: DE22860000000086001522
BIC : MARKDEF1860
Verwendungszweck:
7040/00234-7.Schafpudel

Jede Spende, sei sie auch noch so klein, dient dem gesunden Schafpudel langfristig !!! Sollte Ihr Schafpudel nicht von einem Züchter des Instituts sein, sprechen Sie uns gern an, wenn auch Sie von Ihrem „Pudel“ eine Blutprobe für diesen Forschungszweck zur Verfügung stellen möchten.

Kontakt: Mechthild Jennissen-Tibbe, Tel.: 0172 7797221
Nina Borzner, Tel. 0157 38125415

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Zeit mit Ihrem wunderbaren „Pudel“