Anouk – Einsatz in der „Canistherapie“

Die „Canistherapie“ dient der Rehabilitation neurologischer Erkrankungen des zentralen/peripheren Nervensystems und der Muskulatur.

Beispielhaft die Patientenbetreuung von Thomas H. – anderthalb Jahre betreute das „Therapiehunde-Team“ ihn und seine Familie. Nach einem tragischen Unfall erlitt Thomas H. ein „Frontal-Hirn-Syndrom“, das zu einer Lähmung und einer gravierenden Persönlichkeitsstörung führte. Seither leidet Thomas H. vor allem unter fehlender und verschobener Persönlichkeitswahrnehmung. In den Gutachten der Proffessoren gilt Thomas H. als „therapieresistent“ …!

Die motorischen Fähigkeiten von Thomas H. konnten durch das Spiel mit dem eigenen Begleithund Anouk, einer Schafpudelhündin deutliche verbessert werden.

Das körperliche Bedürfnis des Hundes nach Zuwendung lässt unvoreingenommen die körperliche Nähe des Menschen zu. Durch den direkten Kontakt zum Familienhund konnte Thomas H. seine eigene Emotionalität wieder erleben und erlenen.

Die umfassenden Bemühungen mit ganzheitlichen Therapiemaßnahmen und dem zusätzlichen Einsatz der „Canistherapie“ ermöglichten es Thomas H. bisher, in seiner gewohnten Umgebung und im Kreise seiner Familie bleiben zu können. Zu dieser Familie zählt auch „Anouk“, eine Schafpudelhündin, die individuell als Begleithund des Behinderten ausgebildet wurde. Zusammen mit „Anouk“ erreichte es Susanne Kaiser, dass sowohl die motorischen Fähigkeiten von Thomas H. erheblich verbessert als auch vor allem die emotionale Wahrnehmung sensibilisiert werden konnten. Durch den Kontakt zum Hund und der damit verbundnen Beschäftigung gelingt es in kleinen Schritten, dass Thomas H. seine Emotionalität wieder erleben und regelrecht „erlernen“ kann. Seine Isolation wird dadurch aufgehoben und seine Lebensqualität steigert sich erheblich.

Quelle: „Das Therapiehundeteam“ von Inge Röger-Lakenbrink erschienen im Kynos-Verlag

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